Über uns
Instituts-Gründerin
Ich heiße Anika Petzold-Hussein, bin verheiratet, Mutter von vier Kindern und ausgebildete Grund- und Werkrealschullehrerin. Studiert habe ich die Fächer Mathematik, Geographie, Geschichte und Islamische Religionspädagogik.
Mein Weg zum Lehramtsstudium
Mit Lernen beschäftige ich mich quasi schon mein gesamtes Leben: Meine Eltern sind ebenfalls Lehrer und schulische Themen wurden somit meist regelmäßig beim Mittagessen besprochen. Besonders für meine Mutter war das Lehrerdasein immer mehr als nur ein Job. Sie hatte ihre Berufung gefunden und verbrachte viele Wochenenden und Ferien für Vorbereitungen in der Schule – und ich und meine Geschwister mit ihr!
Als Kind war das oft anstrengend und ich hätte die Zeit gerne anders genutzt. Aber spätestens im Studium habe ich enorm von dieser Zeit profitiert, weil ich viele Materialien und pädagogische Ansätze bereits kannte.
„Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen.“
Im Laufe der letzten Jahre habe ich probiert auf Grundlage des mir bisher Gelernten, meinen eigenen Weg zu finden.
2021/22 habe ich das Montessori-Diplom an der Akademie Biberkor absolviert. Durch meine eigenen Kinder, die ebenfalls Montessori-Einrichtungen besuchen, habe ich zusätzlich jahrelange Einblicke und Erfahrungen in der Montessoripädagogik gesammelt. Darüber hinaus inspirieren mich auch andere Reformpädagogen sowie Wissenschaftler aus der aktuellen Zeit.
Meine größten Lehrer waren jedoch immer die Kinder selbst: Nimmt man sich Zeit, die Kinder in ihrem Tun und Wirken zu beobachten, versteht man diese (kleinen) Menschen besser und besser. Sie zeigen dir die Welt aus einer Sicht, die wir Erwachsenen schon lange verlernt haben, obwohl wir sie so dringend bräuchten. Und vielleicht brauchen wir diese Sicht aktuell aus vielerlei Gründen mehr denn je.
2004 bin ich zum Islam konvertiert und praktiziere seitdem meinen Glauben. Als deutsche Konvertierte sehe ich mich als Bindeglied, das sowohl die Muslime in Deutschland als auch die deutsche nicht muslimische Gesellschaft verbindet.
Beruflich lege ich meinen Schwerpunkt auf die Muslime und den Islam, weil Bildung ein Teil unserer Religion ist. Hier sehe ich noch sehr viel unentdecktes Potenzial in unserer Ummah, welches darauf wartet entfaltet zu werden.
Unterstützt und beraten werde ich bei meiner Arbeit von Schwestern, die in anderen Fachbereichen ausgebildet sind, so z.B. im Bereich der arabischen Sprache, des Qurans und der islamischen Theologie.